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Niger
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Makrosoziale Struktur
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Ethnizität und RegionalismusWie fast alle afrikanischen Staaten ist Niger ein multi-ethnisches Land mit seinen 12 Millionen Einwohnern (UNDP 2005). Im Vergleich zu vielen anderen afrikanischen Ländern, wie Nigers Nachbarland Nigeria, ist die nigrische Gesellschaft in mehrerer Hinsicht relativ homogen, da sich die Lebens-und Wirtschaftsweisen der verschiedenen Gruppen ähneln. Ausserdem verbinden Scherzbeziehungen sowohl die Geschlechter (Schwager/Schwägerin, Cousin/Cousine) als auch intra-ethnische Gruppen miteinander. Die Hausa stellen mit 54% die größte ethnische Gruppe, gefolgt von Djerma Songray (21%), Fulbe (10%), Tuareg (9%), Kanuri (4%), Tubu (0,4%), Gourmantche (0,2%) und Araber. Eine überragende Stellung als Verkehrs- und Handelssprache hat das Hausa. Die Hausa sind vor allem in den Städten Tahoua, Maradi und Zinder repräsentiert. Sie monopolisieren den Handel in Niger. 75% der Nigrer sprechen Hausa als Erst- oder Zweitsprache, weitere Sprachen sind neben der Amtssprache Französisch auch das Djerma, Fulfulde, Tamasheq, Kanuri etc. Die neun Sprachen des Nigers sind höchst unterschiedlich und einen Überblick bekommt man im Atlas nigrischer Sprachen. Hausa ist auch über die Grenzen Nigers hinaus eine wichtige Sprache, die von ca. 120 Millionenen Menschen gesprochen wird. Die Sprachenkarte Nigers weist aber auch auf die geographische Bedeutung der acht anderen Landessprachen hin. Der Anteil der Frauen macht ca 52,4% der Bevölkerung aus, und die Altersstruktur zeigt, dass die Hälfte der Nigrer unter 15 Jahre alt ist, während ältere Personen (über 65 Jahren) nur ca 3,2% der Bevölkerung ausmachen. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei ca 45 Jahren. Einen guten Überblick geben die Analysen und Statistiken von 2002 der Vereinten Nationen. Die Djerma leben vor allem in der Niamey Region und sprechen einen Songhai-Dialekt. Als "stolze Ritter der Wüste" romantisch verklärt, stehen die Tuareg im Mittelpunkt zahlreicher Filme und Romane. In ihrer eigenen Sprache, dem Tifinaqh, nennen sich die Tuareg freie Menschen. Ihr Gebiet erstreckt sich über fünf nordwestafrikanische Länder (Mali, Niger, Libyen, Algerien, Burkina Faso). Ihre Freiheit wird ständig weiter eingeschränkt: traditionnelle Wanderwege ihrer Herden sind jetzt durch Staatsgrenzen zerschnitten, Zölle behindern den Handel, LKW's konkurrieren mit dem Kamelkarawanenhandel. 1990 brach eine Revolte unter den Tuareg aus. Sie griffen zu den Waffen und bildeten Widerstandsorganisationen. Erst 1995 kam es zu einem Friedensabkommen. |
(Die Nordgrenze des "geduldeten"
Ackerbaus |
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Der 14. Breitengrad ist die offiziell festgelegte Nordgrenze des Ackerbaus (s. Karte). Nördlich davon dürfen Ackerbauern keine Felder anlegen. Doch diese Grenze existiert nur auf dem Papier und sie wird oft zum Konfliktpotential zwischen Ackerbauern und Viehhaltern. Durch die Ausweitung der seßhaften Landwirtschaft in der halbtrockenen Sahel-Zone werden nomadische Gruppen in den letzten Jahrzehnten immer weiter nach Norden abgedrängt. Die etwa 100.000 Wodaabe Nomaden Nigers gehören der Völkerfamilie der Fulbe an, zu der in Westafrika mehr als neun Millionen Menschen zählen. Während ein Teil der Fulbe seßhaft wurde und schon vor der Kolonialzeit Staaten gründete, haben die Wodaabe an ihrer Lebensweise als Rindernomaden festgehalten. Der Lebensryhtmus der Wodaabe orientiert sich ganz an den Bedürfnissen ihrer Zebu Rinder. Nur ungern verkaufen sie ein Tier, geschlachtet wird nur selten. Wie alle Nomaden der Sahel-Zone ändern die Wodaabe ihre Transhumanzroute aufgrund der Weide- und Wasserstellenverhältnisse. Der Ethnologe Nikolaus Schareika hat für die FAO eine interessante Studie zu diesem Thema geschrieben: "Know to move. Move to Know". Das Zusammenleben mit den seßhaften Hausa-Bauern stellt immer wieder einen Balanceakt dar. Die Kanuri leben in der südöstlichen Region Nigers und zählen zu den ersten Gruppen, die islamisiert wurden. ![]() ![]() Tuaregfrauen bei einer Hochzeit
im Air-Gebirge......das Zelt der Braut wird von den älteren
Frauen des Dorfes gebaut ![]() ![]() Geerewol-Fest der Wodaabe. Die Männer haben sich geschminkt und tanzen, während die beiden "schönsten" Frauen, den "schönsten" Mann auswählen. Bilder © Bettina Haasen |
Stadt-Land- Verhältnis |
Zwischen Stadt- und Land herrscht wie in vielen
Ländern
der Sahel-Zone auch im Niger eine nicht zu übersehende Kluft.
Die Urbanisierung
liegt bei 15,24%. Die Analphabetenquote
liegt bei weit über 90%. Viele Nomaden
wählen
ein zweites Leben in der Stadt während der Regenzeit - um ein
weiteres Nebenein- |
Geschlechter- verhältnis |
Die Verwandtschaft ist in Westafrika die elementare Form der sozialen Organisation. Für die meisten Ethnien im Niger handelt es sich um eine a.) schichtspezifische Hierarchisierung, b.) geschlechtspezifische Hierarchisierung, c.) altersspezifische Hierarchisierung und eine d.) berufsspezifische Hierarchisierung. Auch im Niger sind die Frauen, die 52% der nigrischen Bevölkerung ausmachen, gegenüber den Männern benachteiligt. Auf der Ranking-Liste GID (Gender-Institutions and Development-Index), bei dem es um den Index von Frauendiskriminierungen und Frauenrechte geht, liegt Niger bei den letzten zehn Ländern an 114. Stelle. Die soziale Position von Frauen wird maßgeblich vom Ehestatus, vom Alter und von der Anzahl der Kinder (Söhne) bestimmt. Einen besonderen sozialen Status nehmen Griottes, Heilerinnen und traditionelle Hebammen ein. Das kleinsträumliche, sozio-ökonomische Einteilung ist das Gehöft, das sich aus mehreren Haushalten zusammensetzt. Die oberste Autorität ist der älteste Mann der Generation. Polygame Haushalte in der Stadt sind vor allem bei den Haussa und Djerma verbreitet, aber auch auf dem Land haben Fulbe und Tuareg zunehmend mehrere Ehefrauen. Nach nigrischem Heiratsrecht hat die Frau im Falle einer Scheidung keinen Anspruch auf die Kinder nach deren 7. Lebensjahr. Die Frau verläßt niemals das Gehöft ohne die Erlaubnis des Ehemannes. Die weiblichen Pflichten sind neben Erziehung der Kinder: Wasserholen, Beschaffung von Brennholz, Arbeit auf den Feldern, Melken der Tiere etc. Junge Mädchen werden häufig gegen ihren Willen von ihren Eltern verheiratet. Frauen besitzen kaum öffentliche Ämter und Entscheidungspositionen. Über die Schönheitsvorstellungen und die "Fettleibigkeit von Frauen" in einigen nigrischen Bevölkerungsgruppen (besonders arabische Frauen) erzählt die Autorin Rebecca Popenoe in ihrem Buch "Feeding Desire" (2004). Ein grosses Problem stellen die sogenannten Wöchnerinnen-Fisteln dar. Es handelt sich um früh verheiratete Mädchen, die sehr früh schwanger werden, und bei denen bei der Entbindung die Harnblase verletzt wurde. Aus diesem Grund werden die jungen Mädchen häufig geschieden, verstossen und leben abgegrenzt in Armut. Ein konkretes Beispiel ist der Fall der 16-jährigen Zainabou Baba. In Niger kümmert sich die NRO "Santé de la reproduction pour une maternité sans risque" (SRMSR-DIMOL) um die hier genannten Fälle. |
Bildung |
Die Bildungssituation im Niger ist sehr beunruhigend. Auf dem Land wird die Amtssprache Französisch von den SchülerInnen fast überhaupt nicht beherrscht. Dennoch ist die Schulbildung in Niger kostenlos und offiziell besteht eine Schulpflicht von 10 Jahren. Das Schulsystem folgt weitestgehend dem Vorbild Frankreichs. Das Ausbildungssystem ist dreigliedrig: Grundschule, weiterführende Schule und Universität. Die Grundschule dauert 6 Jahre und schließt mit einem Diplom (C.E.P.E.). Eine Aufnahmeprüfung berechtigt zum Besuch der weiterführenden Schule (Lyceum, allgemeines Kollegium und technisches Kollegium). Der Baccalauréat (Abitur nach französischem Muster) berechtigt zum Universitätsstudium. Die durchschnittliche Schülerzahlen je Klasse liegt bei 60, wobei auch Werte über 100 erreicht werden. Ein Hauptproblem v.a. im ländlichen Raum ist der notorische Lehrermangel. Im Niger gibt es eine staatliche Universität (Abdou Moumouni). Es fehlt immer noch an ausreichenden Studienmöglichkeiten. Informationen über die beiden anerkannten technischen Berufsschulen in Maradi und Niamey finden Sie bei der UNESCO. Insgesamt sind die Grundschulen wenig effektiv, so dass der Anteil der Schüler, der die nächste Stufe erreicht, extrem tief ist: weniger als 40 % der eingeschulten SchülerInnen erreichen die letzte Grundschulklasse. Die Einschulungsraten sind ebenfalls tief. Dennoch sind die Statistiken mit Vorsicht zu geniessen, denn in ihnen sind nicht erfasst: Koranschulen und islamische Universitäten und Tuareg, die bspw. eine eigene Schrift, das Tifinaq, kennen. Neben dem normalen Schulzweig gibt es bis zu 50.000 Koranschulen im Niger. Analphabetismus ist weit verbreitet (über 85% der Bevölkerung, über 90% der Frauen). Die im Rahmen eines Spezialprogramms seit 2001 gebauten Schulen reichen angesichts der rasanten Bevölkerungsentwicklung nicht aus, um den Bedarf zu decken. Außerdem stehen – besonders in den ländlichen Gebieten - nicht genügend und gut ausgebildete Lehrer zur Verfügung. Die Einschulungsquote hat sich seit 2000 mit 26 - 30% (21-23% bei Mädchen) nicht wesentlich verbessert. Der Unterricht in den Schulen findet überwiegend in französischer Sprache statt, in den letzten Jahren wird in allen Regionen, allerdings noch immer auf Initiative von internationalen Gebern, muttersprachlicher Unterricht als Einstieg angeboten, der dann später in allein französischsprachigen Unterricht übergeht.
Eine Nomadenschule in Tagdoumt, Juni 2003; © Bettina Haasen Ein wichtiges Informations- und Weiterbildungsmedium nehmen die kommunalen Radiostationen ein. Internationale Organisationen wie SNV, AFRICARE und der DED unterstützen diese dezentralen Rundfunkanstalten in den lokalen Sprachen, um den Zugang zu Informationen auch für marginalisierte Bevölkerungsgruppen zu erleichtern. Ebenso wichtig und ernstzunehmen ist auch das "mobile Kino": Le Cinéma Numérique Ambialent (CNA), das nicht nur in Niger, sondern auch in den Nachbarländern Benin, Burkina Faso und Mali, an entlegenen Orten das Kino zu den Menschen bringt. Bei den nächtlichen Open-Air Vorführungen werden nicht nur Tabu-Themen wie Umgang mit HIV/Aids, Zwangsheirat, ethnische Konflikte um Weide und Wasser, sondern auch afrikanische Filmproduktionen gezeigt. Salamatou Alhassane ist die Verantwortliche des CNA Niger, sie veröffentlicht trimestriell einen Bericht über ihre Aktivitäten. |
Gesundheit und Sozialwesen |
Über den nigrischen Gesundheitssektor gibt Ihnen WHO einen guten Überblick. Zur Gesundheitssituation von Kindern (im Grundschul- und Gesundheitsbereich) besuchen Sie bitte die Internetseite von UNICEF. Der Niger gehört nach Angaben einer Nationalen Studie von 2002 mit 0,87% Seroprävalenz zu den Niedrigprävalenzländern. Das bedeutet, dass 0,87% der Bevölkerung zwischen 15 und 49 Jahren mit dem HI-Virus infiziert ist. Die Statistik von HIV/AIDS Infektionen hängt allerdings von der Bereitschaft der Menschen ab, sich testen zu lassen, von der Möglichkeit des Gesundheitssystems diese Testungen durch professionelle Strukturen durchführen zu lassen und diese auszuwerten, sowie infizierten Menschen Perspektiven anzubieten. Auf all diesen Ebenen gibt es in Niger erhebliche Mängel. Die Zahl der gemeldeten AIDS Fälle kann deshalb nicht als Indikator für die Ausbreitung der Pandemie gesehen werden. Fachleute, die in den Risikoregionen des Landes arbeiten, schätzen die Seroprävalenz vielmehr auf 5 bis 6%. Genitalverstümmelung im Niger wird vor allem von der nigrischen ONG CONIPRAT (das Nigrische Komitee gegen traditionelle Praktiken) bekämpft. Nach einer Erhebung sind 5% der jungen Mädchen (vor allem Songhai-Djerma) Opfer von Beschneidungen. Die Sensibilierungsmassahmen von CONIPRAT zielen darauf ab, Dorfchefs und Ehemänner über die gefährlichen Konsequenzen zu informieren, aber auch Beschneiderinnen neue Einkommensquellen zu verschaffen. Das tödliche Virus H5N1 greift auch auf dem afrikanischen Kontinent um sich. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat am 18.Januar 2006 den ersten Fall von Vogelgrippe erwähnt, und zwei nigerianische Behörden bestätigten weitere Ausbrüche Mitte des Jahres. Zur Zeit sind jedoch keine neuen Fälle zu verzeichnen. Massnahmen zur Verbesserung der Gesundheitssituation sind im Niger zahlreich. |
Religion |
Offizielle ReligionDer Islam ist in Niger wie in den benachbarten Sahelländern die beherrschende Religion. Etwa 95% der nigrischen Bevölkerung gehören zum sunnitischen Islam. Der Koran wird vor allem unter den nomadischen Bevölkerungsgruppen relativ liberal ausgelebt. Seit dem 10. Jahrhundert hat sich der Islam langsam westlich vom Tschadsee verbreitet. Moslem zu sein bedeutet, Mitglied der islamischen Gesellschaft "umma" und damit auch der nigrischen Gesellschaft zu sein. Der Islam bestimt das Leben der Gesellschaft. Über die Praxis des Islam im Niger gibt eine in Jahr 2006 durchgeführte Studie gute Auskunft. Neben dem Islam haben aber auch synkretistische Elemente eine hohe Bedeutung. Wie in vielen anderen Glaubensvorstellungen glaubt man an übernatürliche Kräfte, wie die "dan bori" bei den Hausa oder den "kel essouf" bei den Tuareg. Häufig sucht man seinen "Marabout" auf. In Form von Amuletten, Opferbringung und dem Trinken von Koranversen versucht man, sich gegen den "bösen Blick" zu schützen. ![]() ![]() ein "ElHadj" schreibt Koranverse auf eine Holztafel, die anschliessend abgewaschen wird, der Patient trinkt dann das Waschwasser. © Bettina Haasen |
Kunst / Film / Musik / Mode |
Zu den zahlreichen Handwerkständen erlebt man die Diversität nigrischer Handwerksarbeiten: Schmiede verarbeiten Gold und Silber zu Schmuck, Tafelgeschirr und Tierfiguren. Aber auch die Lederverarbeitung (Schuhe, Kissen, Anhänger, CD-Dosen etc.)ist erwähnenswert. Flechtarbeiten (Untersetzer, Matten) werden vor allem von den Frauen erstellt. Niger nimmt auch regelmäßig an der internationalen Handwerksmesse in Burkina Faso SIAO statt. International bekannt sind die nigrischen FilmemacherInnen, wie Ramatou Keita "Aleesi une actrice africaine", Oumarou Ganda "L'exilé", Moustapha Allasane, Inoussa Housseini etc. Der durch seinen Film "vendredi noir" bekannt gewordene Regisseur Djingarai Maiga hat seinen sechsten Epos "4ème Nuit Noire" abgedreht. Leider sind bis dato die Filmrollen im Labor und können aus finanziellen Engpässen nicht entwickelt werden. Trotz mehrerer Anfragen, ist die nigrische Regierung bislang nicht auf mögliche Subventionen eingegangen. Der im Jahr 2004 verstorbene französische Ethnologe und Filmemacher Jean Rouch hat sich seit den 50er Jahren für die nigrische Filmszene engagiert und regelmäßig mit nigrischen Filmemachern zusammengearbeitet. Jährlich im Februar finden in Niamey die "rétrospective du cinéma au Niger" statt. Seit langer Zeit schon werden kaum noch Filme in Niger produziert - wenn dann von ausländischen Filmteams (ARD, BBC, France 5, ZDF etc.) Kinosäle werden geschlossen und die Vorführung von DVD und Videos in sogenannten "Video-Clubs" nehmen zu. Weiterführende Informationen zur Situation der nigrischen Filmproduktion beschreiben die schwieriege Situation der Cinephilen im Niger. Die bekanntesten nigrischen Autoren sind der 100-jährige, noch lebende Boubou Hama, Issa Ibrahim, Amadou Ousmane, Amadou Ide und der Dichter Hawad. Im Musikbereich sind vor allem folgende Gruppen international erfolgreich: Mamar Kassay Denke Denke, Abdalla Oumbadougou, die Peul-Tuareggruppe Etran Finatawa, die Rap-Band Was Was etc. Bekannt ist auch der Begründer der nigrischen Modemesse FIMA, der Modeschöpfer Alphadi. Aufgrund der politischen Instabilität durch die
Tuaregkrise fand dieses Jahr das landesweit
größte Nomadenfest "La Cure
Salée" nicht
statt. Die Cure Salée ist dafür bekannt, die im
Landesinneren verstreuten Nomadengruppen zu versammeln. Neben
Tänzen, Schauspiel und Wettkämpfen ist Ingal auch ein
Versammlungsort für
Nicht-Regierungs-
Getränkebehälter aus Leder. © Bettina Haasen |
Internationale wissenschaftliche und kulturelle Institutionen in Niamey |
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