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P h i l i p p i n e n
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Übersichtskarte
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Möchten Sie einen Blick auf eine größere
Karte werfen,
einen
geographischen Eindruck gewinnen oder sich die
Verwaltungsregionen anschauen?
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Lage und Größe des Landes |
Der Archipel der Philippinen liegt zwischen dem Südchinesischen Meer im Westen und dem Pazifik im Osten und wirkt so als Bindeglied zwischen Ost- und Südasien. Er ist der sichtbare Teil zweier sich übereinander schiebender Kontinentalplatten, der Philippinischen und der Eurasischen. Deshalb sind die Philippinen Teil des Rim of Fire, des Pazifischen Feuerrings, eines Kettengebirgsgürtels der für Vulkanismus und Erdbeben im Inselreiches verantwortlich ist. Mit etwa 300.000 qkm ist die Landfläche der Philippinen etwas kleiner als die der Bundesrepublik (350.000 qkm). Der höchste Berg ist der Mount Apo in Mindanao mit 2,954 Metern. Von den 7107 Inseln der Philippinen sind etwa 1000 bewohnt. Nur wenige mehr als die Hälfte von ihnen sind größer als 2,5 Quadratkilometer. Elf dieser Inseln machen 94 % der gesamten Landmasse aus. Luzon mit 105.000 m² und Mindanao mit 95.000 m² sind die größten der Inseln. |
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Impressionen |
Möchten Sie als Erstkontakt zunächst einen Blick auf Fotos aus der philippinischen
Vergangenheit werfen?
In " Harrys Diaschow" oder bei Peter Schickert können Sie sich aktuelle Fotos aus verschiedenen Regionen der Philippinen anschauen. Neben den verzaubernd schönen Anblicken der philippinischen Natur gibt es jedoch ebenfalls die leider nicht so seltenen Katastrophen, zu denen die BBC kurze Fotoreihen anbietet: Natur, Architektur und Alltagseindrücke verbindet Jens Peters gelegentlich in seinen Aufnahmen von Manila bis in die Inselwelt. |
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Grunddaten |
Wünschen Sie weitere systematische und doch vergleichsweise knapp gehaltene
Hintergrundinformationen bzw. überblickartige Länderberichte zu den Philippinen?
Sie finden sie in unterschiedlichen Ausprägungen bei den folgenden Quellen:
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Naturräumliche Gegebenheiten |
Die Philippinen sind von großer landschaftlicher Vielfalt. Sie bestehen aus
7107 Inseln, von denen etwa 800 bewohnt sind. Die Inseln stellen die Gipfelregion
eines unter der Meeresoberfläche liegenden Faltengebirges dar. Als aufgetauchte
Teile - ehemals zusammenhängender, durch spätere Einbrüche stark aufgelöster - submariner
Gebirgsketten werden die Inseln von etwa 100 Vulkanen überragt. Von diesen sind
derzeit noch 21 aktiv, wie beispielsweise der Mount Apo (2.954 m) auf Mindanao
sowie der Mount Pulog (2.928 m) und der Mount Pinatubo (1.475 m) auf Luzon,
weshalb Erdbeben wie Vulkanausbrüche vorkommen.
Die Inseln Palawan und Mindoro bilden den eigentlichen geographischen Kern dieses Inselsystems, das sich in drei geographische Großräume gliedert:
BodenschätzeDie wichtigsten Bodenschätze der Philippinen sind Eisenerze, Chrom, Kohle, Kupfer, Nickel, Gold, Silber, Quecksilber, Asbest, Gips, Erdöl und Erdgas.KlimaDas philippinische Klima ist tropisch und stark von regenbeladenen Monsunwinden
beeinflusst, die zwischen Mai und Oktober vornehmlich aus Südwest und von November
bis Februar aus Nordost wehen. Die Jahreszeiten bestehen aus Trockenzeit und Regenzeit.
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Umwelt und ökologische Probleme |
Die Philippinen beherbergen eines der artenreichesten Öko-Systeme der Welt,
das jedoch äußerst bedroht ist. Abholzung, Zerstörung der Korallenriffe,
Überfischung und damit Verringerung des Fischbestandes, sehr starke
Luft- und Wasserverschmutzung sind die Konsequenzen von rasantem Bevölkerungswachstum,
Siedlungsdruck und kaum gebremstem Raubbau an den natürlichen Ressourcen. Diese
Übernutzung sowie fehlende Schutzmaßnahmen führten in den vergangenen dreißig Jahren
und führen auch heute noch zu einer drastischen Verschlechterung des Zustands
der philippinischen Umwelt.
Die Regierung reagierte darauf mit einer Reihe relativ moderner und ambitionierter Umweltgesetze zum Schutz des Regenwalds, der maritimen Ressourcen, der Reinhaltung von Luft, Wasser und der Abfallbehandlung. Allerdings lässt die Durchsetzung der Regeln zu wünschen übrig. Wie leider auch in anderen Handlungsfeldern, folgt einer fortschrittlichen Gesetzgebung nicht unbedingt eine angemessene Umsetzung eben dieser Gesetzgebung. Im Folgenden informiere ich Sie über eine Reihe von - zumeist - Nicht-Regierungsorganisationen, die sich verschiedener Themen im Umweltsektor angenommen haben. Das Center for Alternative Development Initiatives (CADI) informiert zur philippinischen Agenda 21. Ebenfalls von der Agenda 21 ausgehend, finden Sie im Länderprofil von PopPlanet Zugang zu Aspekten sozialer, ökonomischer, institutioneller Resourcen sowie weiteren Umweltthemen und informativen links. Bei der UN Division for Sustainable Development finden Sie den Landesbericht 2002 vom Johannisburg Gipfel sowie eine linkliste der Agenda 21: "Themen von A bis Z". Es liegen ebenfalls eine Reihe nationaler Berichte zu einzelnen Themen nachhaltiger Entwicklung (z.B. Sanitation, Freshwater) vor. HARIBON ist im Umweltsektor seit 1972 tätig und damit eine der ältesten philippinischen Nichtregierungsorganisationen, die für die Bewahrung natürlicher Ressourcen kämpft. Das International Institute of Rural Reconstruction(IIRR) entwickelt Materialien für Ausbildung und Erziehung in Umweltfrage. Das IIRR konzentriert sich dabei auf Probleme der Entwaldung, der Bodenerosion, des Mangels an Brennmaterialien sowie des genetischen Ressourcenmanagements. Es entwickelt ebenfalls nachhaltige Maßnahmen zur Nahrungssicherheit. Das Legal Rights and Natural Ressources Center, Inc. (LRNRC) beteiligt sich aktiv an der Lobbyarbeit zum Thema Wald. Es bemüht sich ebenfalls um die Anerkennung traditioneller Methoden der Landnutzung und des Managements der Ökosysteme. Das Institute of Popular Democracy kommentiert die Entscheidung des Obersten Verfassungsgerichtes zur Rolle ausländischer Firmen beim Abbau von Bodenschätzen. Das Philippine Rural Reconstruction Movement (PRRM) plant und implementiert integriertes, nachhaltiges, gemeindebezogenes Umweltmanagement. Schwerpunkte sind u.a. nachhaltige Landwirtschaft, Fischereitechnologie, sowie die Sicherung nationalen und internationalen Informationsaustausches. Pusod Pilipinas hat sich zum Ziel gesetzt, die Arbeit der früheren Babilonia Wilner Foundation fortzusetzen und für Verständnis und Schutz philippinischer Ökosysteme zu sorgen. Das Philippine Center for Investigative Journalism lädt ein, drei Kapitel eines Buches von Marites Danguilan-Vitug online nachzulesen: "Power from the Forest", in dem sie auf die verschiedenen Problematiken der Entwaldung eingeht:
In " Childhoods of Pain" setzt sich das PCIJ mit einem Thema auseinander, das durch den Abzug der US-Militärbasen entstand: den dort - durch die giftigen Hinterlassenschaften des amerikanischen Militärs - erkrankten philippinischen Kindern. Ein weiteres Thema des PCIJ in " Saving Sorsogon" ist die Bedrohung und Zerstörung einer wunderbaren Küstenlandschaft mit ihrem spektakulären Unterwasserleben durch Bergbau und Überentwicklung. Die Convention on Biological Diversity informiert Sie über Philippine Biodiversity im Rahmen nationaler Berichte, Strategie- und Aktionspläne. Bezüglich der Nutzung erneuerbarer Energien - wie Geothermie, Wind- und Wasserkraft - haben die Philippinen eine führende Rolle in Südostasien übernommen, wie die Bundesagentur für Außenwirtschaft zu berichten weiß. Die Weltbank bietet mit ihrem Philippine Environment Monitor 2003 eine umfassende Studie (pdf-Datei) zur Wasserqualität an. Weitere umfassende online-Ressourcen zu Umwelt- und Gesundheitsthemen finden Sie im Landesprofil für die Philippinen. |
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Sozialgeographische Gegebenheiten |
Die oben erwähnten Gebirgszüge finden sich in etwa zwei Dritteln des Landes
und machen das Landesinnere oft schwer zugänglich. Deshalb konzentriert sich
die Bevölkerung zumeist auf die Küstenebenen und die intramontanen Becken.
Die meisten Menschen leben bzw. lebten entlang der Küsten, wo ihnen der
Zugang zum Meer lange Zeit eine Grundlage ihrer Nahrung durch etwa 2000
verschiedene Fischsorten bot. Letztere sind jedoch in Menge und Vielfalt
durch die Überfischung nicht-philippinischer kommerzieller Fangflotten und die Zerstörung
der Korallenriffe sehr gefährdet und bieten mittlerweile keine ausreichende Lebensgrundlage mehr.
Da durch die Entwaldung auch der Grundwasserspiegel sehr gesunken ist, bietet auch für die
Subsistenzlandwirtschaft kaum noch Perspektiven.
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Flagge und andere nationale Symbole |
Nationalflagge
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