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Gesellschaft
und Kultur
Sambia

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Vorweg einige Fotos, die das Alltagsleben
der Sambier recht gut einfangen.
Sambia ist in zwei Beziehungen eine junge Nation. Ein Blick auf die Bevölkerungsstruktur
zeigt, dass über die Hälfte der Einwohner
jünger als 20 Jahre ist. Zum zweiten ist das Staatsgebiet von
Sambia selbst ja erst durch die willkürliche Grenzziehung in
der Kolonisierungsphase entstanden und machte praktisch über
Nacht eine große Zahl verschiedener
Völker
zu Einwohnern desselben Landes.
Zu dieser Völkervielfalt gesellen sich noch eine
große Anzahl Flüchtlinge
aus den benachbarten Krisengebieten wie Angola, Congo oder Ruanda, da
Sambia als ein relativ stabiler, gastfreundlicher und friedvoller Staat
angesehen wird.
Ein von Sambia initiiertes Projekt zielt auf die Verbesserung
der Lebensbedingungen in den vom
Flüchtlingsstrom hauptsächlich betroffenen Gemeinden
im Westen des Landes. Die angolanische Regierung dankt Sambia für
die erwiesene
Hilfsbereitschaft. Für
bis zu 30.000 Flüchtlinge wird eine endgültige
Einbürgerung in Sambia
vorgesehen. Allerdings wirft die Rückführung von
Flüchtlingen durch den Abzug
von Geld und Strukturen
auch Probleme in einigen Randzonen Sambias auf.

Natürlich
besitzt Sambia aufgrund seiner verschiedener
Völker ein reiches kulturelles Erbe. Dazu gehören Masken
und Tänze,
oder die traditionelle
Medizin
und natürlich Festivals.
Die BBC zeigt Bilder
von dem auch außerhalb Sambias bekannten
farbenprächtigen jährlichen Umzug des
Lozikönigs, Kuomboka
genannt. Mganda,
ein Tanz aus Sambias Osten, hier beschrieben in Text und Fotos. Das
Internet-Reisemagazin "Afrika aktuell" beschreibt das Leben in einem traditionellen
Dorf
in der Nähe von Livingstone.
Ein sehr interessanter Text beschäftigt sich mit Sambias
Nationalspeise Nshima.
Zwar sind Traditionen
noch sehr lebendig, doch natürlich ist Sambia nicht nur
Folklore.
Die Internetseite Broken
Hill widmet sich der Popkultur.
Die BBC berichtet über das Nollywood
- Fieber, der
Popularität von erfolgreichen Videofilmen aus Nigeria.
Die Jugend in Sambia organisiert sich seit den 1990er Jahren.
Der Aufbau wird von vielen Geberorganisationen unterstützt
Weniger erfreulich ist die Situation der wachsenden Anzahl von Straßenkindern
in Sambia, wie in einem Bericht der Deutschen Welle
aufgezeigt. Die südafrikanische Zeitschrift
"Mail&Guardian" berichtet, dass Gewalt
gegen Ehefrauen nach wie vor zum
Selbstverständnis beider Ehepartner gehört.
Die
materielle Lage der Frauen hat sich
teilweise aufgrund der Liberalisierung und der Privatisierung der
Banken verschlechtert.
Mit gezielten Genderprojekten
soll ihre Situation verbessert werden.
Ein riesiges Problem hat sich durch AIDS für die gesamte
sambische Gesellschaft entwickelt. Die sambische Regierung hat AIDS als
nationales
Desaster ausgerufen.
Eindringliche Berichte über die Situation bringen die Betlehem
Mission in einem Beitrag über Aids
in der Haupstadt Lusaka
sowie ein Artikel in einem UN-Magazin über ein Bordell
in Livingstone.
Eine weitere tödliche Gefahr bedeutet die Geisel
Malaria. Die Weltbank hilft der
sambischen regierung mit der Finanzierung eines 20 Mio $ teuerem Programm
gegen Malaria.
Trotz dieser Umstände - die nötige Umsicht und die
nötigen Resourcen helfen, wie in den entsprechenden Kapiteln
des Sunvil Reiseführers beschrieben, in Sambia gesundheitlich
fit zu bleiben und sich sicher zu fühlen.
Das Logo der
University of Zambia
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Die
Bildungsinfrastruktur im Lande, wie auf Seite 3 beschrieben, ist in
keinem guten Zustand. Immerhin bietet die Universität von
Zambia (UNZA) in ihren 12
Fakultäten (zeitweilig
außer Betrieb) Ausbildungen in den meisten wichtigen
Studienfächern an.
Zamnet listet Schulen und
Hochschulen in Sambia, welche
über eine eigene Internetseite verfügen.
Umgekehrt bietet das Institut
für Asien- und Afrikawissenschaften
der
HU Berlin Links und Infos zum
akademischen Afrikabild von außen.
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Fußball
und andere Sportarten sind in Sambia sehr
populär. Das Sportportal
vom Internetprovider Coppernet bietet einen Einstieg in die sambische
Welt des Sports.
Viele Hoffnungen liegen auf dem aufstrebenden Schachspieler
Amon Simutowe
Schließlich noch eine Meldung vom Februar 2004, die
die Spende
von Leichtathletikgeräten
durch den deutschen Botschafter in Sambia erwähnt.
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