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Senegal
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Lage und Größe |
Mit 192.722km2
liegt Senegal
am westlichsten Punkt Afrikas zwischen Mauretanien im Norden, Mali im
Osten und Guinea-Bissau und Guinea im Süden. Der Staat Gambia, eine 300
km lange und 100 km breite Enklave, erstreckt sich von der Küste aus in
das Land und trennt den südlichen Teil, die Casamance
weitgehend vom Norden ab. Das westafrikanische Land ist überwiegend
flach, es liegt weniger als 100 m über dem Meeresspiegel. Ausnahmen
sind die Futa-Djalon und die Bambuk-Berge an der malischen Grenze, die
etwa 400 m Höhe erreichen. Im Westen bei Cap-Vert bilden vulkanische
Gesteine eine Steilküste. Von Osten in
Richtung Westen durchfließen Senegal vier Flüsse: der 1700 km lange Senegalfluss,
der Casamance-
der Gambia-
und der Saloumfluss
Weitere
Karten: Ländliche
Bevölkerungsentwicklung Städtische
Bevölkerungsentwicklung
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| Grunddaten | Im Mai 2007 wurden den 11 Regionen der Republik Senegal drei weitere hinzugefügt. Die Regionen sind unterteilt in 34 Departements mit 64 Kommunen, 109 Verwaltungsbezirken und 300 Dorfgemeinden. Die Hauptstadt ist Dakar | ||||||||||||||
| Naturraum und Klima |
Senegal liegt
in der Sahelzone
d.h. im Übergang zwischen der Sahara, der Wüste im Norden, und dem
tropischen Regenwald im Süden. Dies bedeutet einen Wechsel zwischen
Trockenzeit und Regenzeit. Im Norden dauert die Trockenzeit von
September bis Juli, gefolgt von einer kurzen Regenzeit von August bis
September. Die Regenfälle betragen 300 mm jährlich. Im Süden
dagegen ist die Trockenzeit von November bis Mai. Die Regenzeit dauert
von Juni bis Oktober mit 1400 - 1800 mm Niederschlägen. Die Temperaturen Vegetation Im Hinblick
auf die Vegetation
lässt sich Senegal in drei Gebiete einteilen: Das sahelische Gebiet im Norden. Hier herrscht Dorn- und Strauchsavanne.
Baumart sind hier die Akazien. Im äußersten Norden des Landes ermöglichen
die Flussbecken eine Bewässerungswirtschaft Das Sudanische
Gebiet ist neben zerstreuten Baumgruppen und Dornensträuchern
vorwiegend von Savannengräsern bestimmt. Das guineische
Gebiet dagegen ist durch dichte Wälder von vor allem Mangroven- und
Kapokbäumen gekennzeichnet. Unter senegalaisement.com
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| Ökologische Probleme |
Senegal ist
mit mehreren ökologischen Problemen konfrontiert: Desertifikation,
Abholzung, Bodenerosion, Auslaugung der Böden durch langjährigen
Erdnussanbau, Boden- und Wasservergiftung durch die zunehmende Benutzung
von Pestiziden in der Landwirtschaft, sowie Luftverschmutzung, hauptsächlich
in den Städten durch den Verkehr und vor allem aufgrund der wachsenden
Müllberge. Bekannt wurde das Problem bereits in den 70er Jahren, wie
die Publikation
des Wissenschaftlers Paul Ndiaye beweist. Das Umweltministerium
zeigt diese Missstände anhand einer Reihe von Fotos.
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| Bevölkerung |
2006 liegt die
senegalesische Bevölkerung
bei knapp 12 Millionen Einwohnern, die geographisch sehr ungleich
verteilt sind. Der Großraum Dakar, der
nur 1% der Fläche Senegals ausmacht, umfasst 30% der Bevölkerung. Während
in den Departements Thiès, Diourbel, Fatick und Kaolack (18% der Fläche)
2/3 der Bevölkerung leben, sind es in Tambacounda dagegen mit 30% der
Fläche nur 6% der Bevölkerung. Bei einem
Wachstum von 2,6% ist die Bevölkerung Senegals sehr jung. 50% der Bevölkerung
ist 15 Jahre alt. Ein Grossteil der Bevölkerung lebt in ländlichem
Gebiet. Usherbrooke.ca bietet umfassende Informationen und Diagramme über das Bevölkerungswachstum des Landes. Ausführliche Informationen über die Bevölkerungs- und die Sozioökonomische Entwicklung bietet UNDP.org
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| Völkergruppen |
In Senegal
leben etwa 20 Völkergruppen. Hier die wichtigsten Gruppen
zusammengefasst:
Die Wolof sind
vor allem in den Städten angesiedelt. Ihre Sprache erreicht 90% der Bevölkerung.
Die Pulaar, die vorwiegend den Nordosten Senegals besiedeln, bilden die
zweitgrößte Sprachgemeinschaft. Seit 1972 sind die Sprachen der sechs
großen Völkergruppen als nationale Sprachen anerkannt. Die Amtssprache
ist Französisch.
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| Verkehrslage |
Mit ca. 15.000
km, davon 4000 km geteerte Straßen, verfügt Senegal über eine relativ
gute Infrastruktur
auch wenn viele der Straßen nach der Regenzeit sanierungsbedürftig
sind. In Dakar wurden Straßen und Brücken saniert. Neue Straßen
werden gebaut, darunter eine gebührenpflichtige Autobahn, die den
Verkehr im ländlichen Raum entlasten soll. Der Hafen
von Dakar ist der zweitgrößte nach Abidjan und verfügt
über eine moderne Infrastruktur. Er wird derzeit ausgebaut.
Die 1287 km
lange Eisenbahnlinie
verbindet Senegal mit Mali. Damit sie saniert werden kann, wurden 2003
51% des Kapitals der Eisenbahnlinie an das französisch-kanadische
Konsortium „Transrail“ vergeben. Im Jahr 2007 kündigte der
senegalesische Staatspräsident eine Reihe von Maßnahmen
an: den Bau von neuen Strecken in Normalspurweite und eine Umspurung
bestehender Schmalspurstrecken. Weitere
Informationen über das Land finden Sie bei:
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| Geschichte | |||||||||||||||
| Vor der Kolonialzeit |
Einen kurzen
historischen Abriss bietet Ihnen die offizielle
Website der senegalesischen Regierung Noch ausführlicher
informiert die Website au-senegal.com
mit Fotos und alten Karten vom nördlichen Teil des Landes. Im Paläolithikum
und im Neolithikum wurden die frühesten Siedlungsspuren gefunden. Um
500 nach Christus zogen Wolof und Serer, die zum Sudanidenvolk gehören,
in das Gebiet des heutigen Senegal. Sie betrieben Viehzucht und
Wanderackerbau. Das Gebiet stand unter dem Einfluss des Ghana-Königreichs
dessen Herrschaftsbereich vom oberen Niger bis in das Mündungsgebiet
des Senegals reichte. Wirtschaftliche Basis des Reiches war der Transsaharahandel
mit Gold, Salz und Sklaven. 1076 griffen die Almoraviden
das Königreich an, ein Berbervolk, das den Islam
in den Senegal brachte. Ihr Ziel war, sich an dem Gold- und
Salzhandel zu beteiligen, dessen Monopol in den Händen des Königreiches
lag. Das dadurch geschwächte Königreich wurde letztendlich vom
Herrscher Malis komplett zerstört und zerfiel im 11. Jahrhundert. Die Tukulor
die im 9. Jahrhundert das Flusstal des Senegal besiedelten, beherrschten
vom 11. bis 14. Jahrhundert den östlichen Teil Senegals. Deren mächtiges
Königreich wurde Tekrur
genannt. Im 12. Jahrhundert eroberte das Malikönigreich unter der Führung
von Soundiata
Keita einem Prinzen aus dem Mächtigen Klan der Keita,
das Gebiet des damaligen Königreichs von Ghana und stieß weiter bis
zur Nigermündung vor. 1445 zerfiel das Königreich von Mali durch den
Einfall der Mossis und der Tuareg. Erst ab dem 14. Jahrhundert standen
die Reiche der Wolof nicht mehr unter Fremdherrschaft.
Das wichtigste unter den Königreichen in Senegal war das Königreich
der Jolof.
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| Zu Beginn der Kolonialzeit |
1444 erreichten portugiesische Seefahrer die Mündung des Senegalflusses und errichteten entlang der Küste die ersten Niederlassungen. Ihre Stützpunkte waren Goree, Rufisque, Portudal und Joal
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| Senegal als Kolonie | Die Franzosen gründeten 1626 zu Ehren des Königs Louis XIV im Norden des heutigen Senegal die Stadt St-Louis 1677 wechselte Goree in den Besitz Frankreichs. Die Insel Goree, die der wichtigste Schauplatz des Sklavenhandels geworden war, wurde das begehrte Objekt aller. Beim Pariser Abkommen von 1763 musste Frankreich Goree Großbritannien überlassen. Die Franzosen ließen nichts unversucht, die Insel erneut für sich zu gewinnen. 1779 griffen sie die Stadt St-Louis an. Erst bei der Berliner Konferenz 1884/85 bei der die Kolonialmächte Afrika untereinander aufteilten, erhielt Frankreich einen Großteil der westafrikanischen Gebiete, darunter auch Senegal. Den Briten blieb nur das Gebiet am unteren Lauf des Gambiaflusses. | ||||||||||||||
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| Modernisierung Senegals |
Frankreich
verfügte jetzt über alle Rechte. Faidherbe,
ein junger Offizier wurde 1854 zum Gouverneur der Kolonie ernannt. Er
widmete sich der Aufgabe der Eroberung des Landesinneren: 1854-1865 bemächtigte
er sich der Kontrolle über Walo, unterwarf die islamischen Staaten der
Tukulor (Mauretanien) und eroberte später Baol, Siin und Salum und
Teile der Casamance. 1886 einigte er sich mit Portugal über Ziguinchor
und 1889 bestimmte ein englisch-französischer
Vertrag die Grenze
Gambias. Seit diesem Vertrag besteht Senegal als Staat mit den heutigen
Grenzen.
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| Weg zur Unabhängigkeit |
Allmählich
entwickelten sich die ersten Unabhängigkeitsbewegungen gegen die französische
Kolonialmacht. Denn im Gegenteil zu den anglophonen Ländern hatte die
Mehrheit der Bevölkerung in den frankophonen Ländern keine politischen
Rechte mit Ausnahme der Bewohner von Gorée, Rufisque, St-Louis und
Dakar, Städte, deren Bürger ab 1916 die volle französische Bürgerschaft
erhielten. 1914 wurde Blaise
Diagne als erster schwarzer Abgeordneter in die Assemblée
Nationale Française geschickt, der er bis zu seinem Tod 1934 angehörte.
1935
gründete Amadou
Lamine Guèye die PSS (Parti Socialiste Sénégalais). Bei der afrikanischen
Konferenz 1944 in Brazzaville lehnten die anwesenden
Gouverneure und Kolonialherren den Antrag der afrikanischen Länder auf
Autonomie ab, versprachen aber eine "eventuelle" Mitbestimmung
der Afrikaner bei afrikanischen Verwaltungsangelegenheiten. Die
Afrikaner nahmen sie jedoch beim Wort, forderten und erreichten die
sofortige Freigabe der Verwaltung. Léopold
Sédar Senghor und Amadou
Lamine Guèye, die im Senegal als führende Figuren der Unabhängigkeitsbewegung
galten, kamen 1946 als Abgeordnete in die Assemblée Nationale Française.
Léopold Sédar Senghor löste sich jedoch von der PSS
und gründete 1947 die BDS
(Bloc Démocratique Sénégalais),
dessen Konzept die politischen Rechte der Landbevölkerung mit einbezog.
Die BDS wurde zur BPS (Bloc Populaire Sénégalais) umbenannt. Damit
gewann er bei den ersten Landesparlamentswahlen 80% der Sitze. Um die Kolonie weiter zu behalten, gründete De Gaulle 1958 die französische Gemeinschaft Trotz der Tatsache, dass die Gemeinschaft die gesundheitlichen und sozialen Verhältnisse in der Kolonie verbesserte, war der Drang zur Selbstbestimmung nicht mehr zu halten. Senegal erhielt mit der Bezeichnung "République du Sénégal" mit Senghor als Präsident 1958 die volle Autonomie innerhalb der französischen Gemeinschaft. Die Annäherung zwischen Léopold Sédar Senghor und Amadou Lamine Guèye erbrachte die Zusammenlegung der BPS und der PSS. Die neue Partei nannte sich UPS. Mamadou Dia trat als Premierminister in die neue Regierung ein. |
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| Maliföderation |
Da L.S.
Senghor die „Balkanisierung
Afrikas“ befürchtete, ging er zusammen mit Modibo
Keita einer herausragenden politischen Figur des französischen
Sudan, dem heutigen Mali, im Januar 1959 eine Föderation
ein. Außer Mali und Senegal waren auch Obervolta (das heutige Burkina
Faso), und Dahomey (heute Benin) Mitglieder der Föderation. Kurz
darauf, im März 1959, zogen sich Burkina Faso und Benin aus der Föderation
zurück. Trotz dieser Tatsache gewährte De Gaulle den beiden
verbleibenden Ländern Senegal und Mali die Unabhängigkeit am 04. April
1960: Modibo Keita wurde Präsident der Föderation, während L.S.
Senghor die Präsidentschaft der "Assemblée Nationale"
erhielt. Die unterschiedliche Auffassung der beiden Politiker über die
Machtverteilung führte zum Bruch der Föderation. Senegal trat
daraufhin am 20. August 1960 in die vollständige Unabhängigkeit. Als
Staatsfeiertag gilt jedoch bis heute der 04 April. L.S. Senghor wurde
Staatspräsident und Mamadou Dia blieb weiterhin Premierminister des
Landes. |
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| Von Senghor zu Diouf |
Zwei Jahre
nach der Unabhängigkeit versuchte Mamadou Dia einen Staatstreich,
der missglückte. Er wurde verhaftet und zu lebenslänglicher Gefängnisstrafe
verurteilt. Daraufhin wurde die Verfassung geändert und alle Macht dem
Präsidenten übertragen: so erhielt er die Aufgabe des Regierungschefs
und behielt zugleich die des Präsidenten. Als jedoch der Druck von der
Strasse durch die gewerkschaftlich organisierten Demonstrationen immer
mehr wuchs, wurde 1970 das Amt des Premierministers wieder eingeführt
und mit dem 35 jährigen Abdou
Diouf besetzt. 1976 wurde das
Mehrparteiensystem eingeführt. Neben der regierenden Partei, der UPS,
die sich mittlerweile "PS" nennt, wurden zwei weitere Parteien
zugelassen: die PDS
(Parti Démocratique Sénégalais) unter der Führung von Abdoulaye Wade
und die kommunistisch orientierte Partei, die PAI
(Parti Africain de l'indépendance) von Majmout Diop.
Verfassungsgemäß trat Senghor aufgrund des hohen Alters von 76 Jahren
am 1. Januar 1981 zurück. Der bis dahin amtierende Premierminister
Abdou Diouf erhielt die neue Staatspräsidentschaft Senegals. Er führte
die seit der Unabhängigkeit eingeführte Politik seines Vorgängers
weiter. Abdou Dioufs Amt als Präsident war von Schwierigkeiten gekennzeichnet:
-wirtschaftliche
Probleme Erdnuss, die
wichtigste Einnahmequelle Senegals, ist auf dem Weltmarkt nicht mehr
gefragt. In den Erdnussbecken wächst die Armut. Schon 1988 waren 60%
der Bauern verschuldet oder an der Armutsgrenze angelangt. Der Boden war
aufgrund der langen Jahre des Erdnussanbaus nicht mehr ertragfähig.
Demonstrationen - von den Gewerkschaften organisiert - und Unruhen gehörten
zur Tagesordnung. Nach einem
Putschversuch am gambianischen Präsidenten 1982 bildeten Senegal und
Gambia eine Föderation - die „Senegambia“,
die sieben Jahre später wieder auseinanderging. Im Süden des
Landes begann 1982 eine Separatistenbewegung - Mouvement
des Forces Démocratiques de la Casamance (MFDC) - die für
eine Unabhängigkeit ihrer Region kämpfte. Als 1989 die Föderation
Senegambia in die Brüche ging, begannen Grenzstreitigkeiten
zwischen Senegal und Mauretanien. |
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| Nationale Symbole |
Die Flagge
Senegals stammt aus der Zeit der Föderation zwischen Senegal und Mali.
Zum damaligen Zeitpunkt war auf dem gelben Streifen eine stilisierte
schwarze Menschenfigur abgebildet. Als Senegal aus der Föderation
ausstieg und Republik wurde, ersetzte man den Menschen durch einen grünen
Freiheitsstern. In dieser Form wurde die Flagge am 20. August 1960
offiziell eingeführt. Die
verschiedenen Farben der Flagge bedeuten: Rot steht für
den Unabhängigkeitskampf, das vergossene Blut der Kolonialzeit und
bezeichnet gleichzeitig die sozialdemokratische Richtung, die das Land
eingeschlagen hat; Gelb steht für
blühende Landschaften und gilt als Zeichen des Reichtums, der aus der
gemeinsamen Arbeit erwachsen soll; Grün drückt
die Hoffnung auf eine gute Zukunft und Fortschritt aus, und steht
zugleich für den Islam. Das Wappen Senegals besteht aus zwei Spalten: im linken roten Feld ist ein goldener, aufgerichteter Löwe abgebildet, während das Symbol im rechten goldenen Feld einen Baobab über einem grünen Wellenband darstellt. Das Wappen ist von zwei silbernen Palmblättern umgeben. Zwischen den Blattspitzen steht oben ein grüner Stern; unten hängt an einem grünen Band der Nationalorden. Auf einem um die Palmblätter gewundenen Band steht das Staatsmotto: "Un Peuple - Un But - Une Foi" (ein Volk, ein Ziel, ein Glaube).
Der Löwe ist
für die Mehrheit der Völkergruppen ein traditionelles Symbol. Vor der
Kolonialzeit war der Löwe ein Symbol der Macht, heute aber steht er für
Mut und Rechtschaffenheit. Der Baobab ist
der typische Baum der senegalesischen Flora. Das grüne Wellenband steht
für den Fluss Senegal. |
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