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Tadschikistan
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Ergänzendes
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Tadschikistan via InternetLange Zeit war im www in erster Linie nur dies und das über, aber kaum etwas aus Tadschikistan zu erfahren. Als eine Art Pionier in ersterer Hinsicht ist die nach wie vor häufig zitierte, jedoch etwas unter Veraltung leidende private Website von David Straub zu nennen. Tadschikistan selbst ist offiziell 1999 ans Netz gegangen, was Ende Dezember 2003 vom ersten tadschikischen Provider, der staatlichen Telecomm Technology, groß gefeiert wurde (diese Website wurde neugestaltet und liegt derzeit nur auf Russisch vor). Mittlerweile bieten insgesamt 8 Provider ihre Dienste an – mit einer größeren Bandbreite neben der schon genannten staatlichen Telecomm noch die privaten Anbieter Babilon-T und Intercom (derzeit nur auf Russisch) – allesamt allerdings zu für Normalbürger Tadschikistans unerschwinglichen Preisen. Sämtliche Anbindungen an das www laufen über Satellit, seit 2002 von der NATO im Rahmen des Virtual Silk Highway finanziert.
Die Abb. links Noch steckt die informations-technologische Erschließung des Landes in weitgehend in den Anfängen. Es sind nur ein paar Städte, insbesondere natürlich die Hauptstadt, in denen der Zugang zum Internet möglich ist, und dies wiederum nur für eine äußerst begrenzte Klientel. Die Statistik weist für 2002 in Tadschikistan 0,25% Email-Nutzer und 3 Telefone auf 100 Personen aus, auf dem Lande 0,6 Telefone pro 100 Einwohnern. Außerdem ist die Stromversorgung eine schwankende Angelegenheit... Auch wenn die Internetnutzung in Tadschikistan rapide am Wachsen ist, so haben derzeit doch gerade einmal 0,43% der Bevölkerung Zugang. Ausgehend von der zwischenzeitlich einmal eingestellten Analyse der Nutzerquoten bei topTJ.com (nur in Russisch) stellt schon seit längerem die Website der Mediengruppe AsiaPlus mit 1638 Besuchern pro Tag die Nr.1 dar, gefolgt von TopTJ mit 849 und Vatanweb mit 614 Besuchern pro Tag. Als ein weiteres Informationsportal öffnete vor nicht allzu langer Zeit mit dem Tajikistan Development Gateway ein von der Weltbank initiiertes und in Washington basiertes Projekt seine Pforten. Insbesondere hinter direkt in Tadschikistan beheimateten (zumeist russisch-sprachigen) Websites, die durch die genannten Portale ansteuerbar sind, ist durchaus auch die Hand der Regierung zu spüren – auf ähnlich zügelnde Weise wie bei anderen tadschikischen Medien. Eine ganz wesentliche Rolle bei Tadschikistans allmählichem Eintritt ins Informationszeitalter spielen einmal mehr internationale Geber und die Aktivitäten von NGO's. Schon seit ein paar Jahren läuft z. B. das Internet Access and Training Program des US-Außenministeriums, verwaltet von der vor Ort präsenten NGO International Research & Exchanges Board (IREX). |
Praktisches &
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Geld, Wetter und NachrichtenDas Aussehen der am 30. Oktober 2000 eingeführten neuen Währung (1 Somoni = 100 Diram) kann im einzelnen auf einer Homepage von Ronald Wise in Augenschein genommen werden. Untenstehend abgebildet der 100-Somoni-Schein – die größte Banknote (auf ihrer Rückseite ist der Präsidentenpalast abgebildet):
Den aktuellen Kurs des Somoni zeigt die private Nachrichtenagentur AsiaPlus auf ihrer Startseite oder das Tajikistan Gateway gleich zusammen mit dem Wetter in Duschanbe an. Ein paar Wetterdaten mehr bietet The Weather Underground. Aus Tadschikistan selbst sind bei der Agentur für Hydrometeorologie Wettervorhersagen einsehbar. Aktuelle Nachrichten und politische Analysen außenstehender Beobachter finden sich auf einer Internetressourcen-Seite gesammelt, die vom Open Society Institute der Soros-Stiftung betrieben wird. Das Londoner Institut for War & Peace Reporting stellt seit September 2006 ein kritisches News Briefing zu Zentralasien auf der Basis von Informationen eigens herangezogener und ausgebildeter dortiger Journalisten zur Verfügung. Seit 2007 steht auch ein umfangreicheres Weblog zu Tadschikistan im Netz.
Reiseinformationen und TouristischesAktuelle
Sicherheitshinweise
hält das Auswärtige Amt bereit, solche zu
Gesundheitsfragen das Tropeninstitut der Universität München und weitere
Reisehinweise die Deutsche Vertretung in Duschanbe. Über
Visaangelegenheiten
und anderes informiert die Botschaft der Republik Tadschikistan in Berlin. Wer lieber auf Gedrucktes als Informationsquelle zurückgreift, kann eine Menge Literaturnachweise aus deutschen Forschungseinrichtungen bei der Datenbasis internationale Beziehungen und Länderkunde der Universitätsbibliothek Karlsruhe finden. In Tadschikistan liegen trotz eines schon einige Jahre laufenden Räumungsprogramms noch an 140 Stellen (zusammen mehr als 25 qkm) Landminen – nicht mitgerechnet die uzbekische Grenzverminung. Zu guter Letzt sei vermerkt, daß die Uhren in Duschanbe gegenüber Greenwich um 4 Stunden vorgehen. Feiertage sind: 1. Januar – Neujahr; 8. März – Internationaler Frauentag; 21.-22. März – Nauruz (das iranische Neujahrsfest); 1. Mai – Tag der Arbeit; 9. Mai – Tag des Sieges (im Zweiten Weltkrieg); 9. September – Tag der Unabhängigkeit; 6. November – Tag der Verfassung; 9. November – Tag der nationalen Versöhnung. Hinzukommen noch das islamische Fest des Fastenbrechens am Ende des Ramadan (Id-i Ramazon oder Id al-fitr) und das Opferfest (Id-i kurbon oder Id al-adha), deren Zeitpunkt in beiden Fällen nach dem Mondkalender berechnet wird (sie finden infolgedessen jedes Jahr zu einem anderen Termin statt, der jeweils um rund 11 Tage gegenüber dem vorangegangenen Jahr vorverschoben ist).
Gebirgspanorama im Pamir (mit freundlicher Genehmigung: © Markus Hauser)
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