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Republik Usbekistan
Seite 1: Landesüberblick & Naturraum

Landesüberblick

Staatsflagge

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Staatswappen

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Beide Bilder © GNU FDL

Landesimpressionen:

Pictures of Uzbekistan

Uzbekistan Photo Gallery

Fotoarchiv der Zeitschrift "Wostok"

Wichtigste Orte mit Statistiken

Staatsname: O'zbekiston Respublikasi (Nationales Internet-Portal)
Fläche: 447.400 km2
Karten: Übersichtskarte, Karte der Verwaltungsgliederung, Karte der wichtigsten Orte, politische, Reliefkarte, Navigationskarte
Verfassung: 8.12.1992
Währung: Som, eingeführt 1994; Amtliche Wechselskurse und Abbildungen der Banknoten
Einwohnerzahl: ca. 27 Mio. (2006)
Bevölkerungswachstum: 1,7% (2006)
Administrative Gliederung: Autonome Republik Karakalpakstan (+), zwölf Regionen (Viloyatlar): Andischan, Buchara (2, 3) Dschisach, Kaschkadaryo, Namangan, Nawoi, Samarkand (2, 3), Surchandaryo, Sirdaryo, Fergana (+), Choresm (+) und Taschkent, Stadtregion Taschkent
Ethnien und ethnische Gruppen: Usbeken (77%), Tadschiken (5%), Russen (5%), Kasachen (4%), Karakalpaken (unter 1%)
Religionszugehörigkeit: Sunniten (hanafitische Schule), lokale schiitische Minderheiten, Christen, Juden (2, 3)
Hauptstadt: Taschkent
Staatssprache: Usbekisch
Staatsoberhaupt: Islam A. Karimov
Mitgliedschaften: UN, OSZE (zur Rolle der OSZE in ZA s. diesen Beitrag), PfP (NATO), GUS, GUUAM (bis Anfang 2005), SCO (2, 3), CACOIC, EURASEC
Grunddaten: aus dem CIA - The Factbook - Uzbekistan

Übersichtskarte(© mapscom) Mit  ca. 26 Mio Einwohnern ist U. das bevölkerungsreichste Land Zentralasiens (früher Mittelasien). U. ist neben dem Fürstentum Lichtenstein das einzige doppelte Binnenland der Welt. Zugleich weist dieses Land die Besonderheit auf, dass es an alle zentralasiatischen Staaten der ehem. SU (Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan und Turkmenistan) und an Afghanistan grenzt.

Landesnatur

Environmental Performance Index: Uzb. Country Profile

The Executing Agency of the International Fund for Saving the Aral See

Usbekistan liegt im Herzen Zentralasiens zwischen Syr-Darja und Amu-Darja, den größten Flüssen dieser Gegend. Der nordwestliche Teil des Landes ist eben und nimmt das Zentrum des Turanbeckens ein. Er umfasst einen Teil der vom Serawschan durchflossenen Qysyl-Qum-Wüste ("rote Sandwüste"). Diese Wüste ist 600 km lang und 350 km breit und wird im S vom Amu-Darja begrenzt, der in den abflusslosen, schwach salzigen Aralsee im NW mündet. Das Gebiet ist durch einen schmalen Streifen der Mirsa-Tschul-Steppe ("Hungersteppe") mit dem östlichen Landesteil verbunden, der die dicht besiedelte, fruchtbare Fergana-Ebene am oberen Syr-Darja zwischen Vorbergen des Tienschan umfasst. Die Hauptstadt Taschkent liegt in einer Oase am Westrand der Tienschan-Ausläufer. Die Gebirgs- und Vorgebirgszonen sind stark erdbebengefährdet.
Klima: Ausgeprägtes kontinentales Klima mit hohen Temperaturschwankungen.
Umweltprobleme: Ausgelöst durch den intensiven Baumwollanbau und die damit verbundene übermäßige Nutzung der Aralseezuflüsse bei ineffizienten Bewässerungsmethoden, hat sich der Wasserspiegel des Aralsees dramatisch abgesenkt. Durch den großen Einsatz von Pestiziden, Insektiziden und Düngemitteln sind Boden und Trinkwasser in vielen Regionen kontaminiert. Die Bevölkerung in der Aralregion leidet in besonderer Weise unter den unmittelbaren Folgen der Umweltkatastrophen. Die GTZ versucht durch die Aufforstung im Aralseegebiet die Situation zu verbessern.  
Unzureichende Schadstoffkontrollen bei Verkehr, Altlasten, Energiewirtschaft und Industrie sowie die unzureichende Müllentsorgung verstärken die Belastung der Ballungszentren. Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung sind vielfach unzureichend. Das Umweltbewusstsein ist nicht hinreichend ausgeprägt.

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