Umweltmanagement

Als Dienstleister für nachhaltige Entwicklung hat die GIZ sich hohe Umweltziele gesteckt. Sie fußen auf der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. Dabei setzt die GIZ auf anspruchsvollste Zertifizierung. 

Nachhaltigkeit Logo quadratisch_rdax_350x350

Die GIZ hat ihre Umweltziele in ihrem Nachhaltigkeitsprogramm und ihrem Umweltprogramm abgebildet. Sie fußen auf Zielen der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. In das Umweltprogramm sind auch die Ergebnisse aus mehreren Stakeholder-Dialogen zu Nachhaltigkeit der GIZ eingeflossen. In Deutschland setzt die GIZ mit dem europäischen Umweltmanagementsystem EMAS (Eco Management and Audit Scheme) die weltweit anspruchsvollste Zertifizierung für betriebliches Umweltmanagement um. Sie setzt Anreize für die Anstrengungen des Bundesunternehmens im Umweltmanagement und fordert kontinuierliche Verbesserungen der Umweltleistung. 

Im Ausland ist das Umweltmanagement dezentral organisiert und obliegt den Landesdirektionen und den Projekt- beziehungsweise Programmverantwortlichen. Es wird über den unternehmenseigenen Corporate Sustainability Handprint® (CSH) umgesetzt.

Mehr zum Thema

Zertifizierungen und Auszeichnungen

In Anerkennung ihres großen Engagements für Nachhaltigkeit wurde der Vorstandssprecherin Tanja Gönner für die GIZ der Umweltpreis 2014 des Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M. e.V.) verliehen. Einen gelungenen Spagat zwischen Ökonomie und Ökologie sowie einen erfolgreichen Brückenschlag zwischen Umwelt und Wirtschaft attestierte der Vorsitzende von B.A.U.M. e.V., Maximilian Gege, der Preisträgerin und dem Unternehmen.

Zum wiederholten Mal erhielt der GIZ-Standort Feldafing 2015 die Zertifizierung des Ökologischen Projekts für integrierte Umwelttechnik (ÖKOPROFIT) für sein Engagement im betrieblichen Umweltschutz. ÖKOPROFIT ist ein Kooperationsprojekt zwischen deutschen Kommunen und der lokalen Wirtschaft, das einen Einstieg ins betriebliche Umweltmanagement bietet und einen Schwerpunkt auf den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen legt.

Mehrere GIZ-Standorte in Deutschland sind 2012 von B.A.U.M. e.V. als besonders fahrradfreundlich ausgezeichnet worden, der Standort Bonn erhielt das Zertifikat "Fahrrad-fit-Betrieb in Gold". Hier stehen den Beschäftigten beispielsweise Dienstfahrräder und wettergeschützte Fahrradstellplätze zur Verfügung.

Gleich zweimal gewann die GIZ 2011 beim Wettbewerb „Büro & Umwelt“ des B.A.U.M. e.V. und des Bundesumweltministeriums – das Gesamtunternehmen erzielte den ersten Platz. Zusätzlich erhielten die Firmensitze in Bonn und Eschborn eine Auszeichnung für ihr ressourcenschonendes Büromanagement.

Beispiele Umweltschutz weltweit

Burundi: Im Land gibt es praktisch keine Müllentsorgung und die meisten Büros und Privathäuser verbrennen ihren Müll. Gerade bei der Entsorgung von Plastik und Elektrogeräten werden dabei aber nicht nur Schadstoffe in die Erde freigesetzt, sondern vor allem gesundheitsschädliche giftige Gase. Um einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz und der Arbeitssicherheit zu leisten, wurde im GIZ-Büro ein Recycling-System aufgebaut. Sämtliche Materialien werden an lokale Unternehmen gespendet, die ein sachgemäßes Recycling durchführen. Dies fördert den Umweltschutz und fördert die lokale Wirtschaft vor Ort. Durch Fortbildungen der Mitarbeitenden und das Angebot, auch privaten Elektroschrott über das Büro zu entsorgen, wurde zudem ein Umdenken über den Berufsalltag hinaus erreicht.

Deutschland: Ab 2014 nutzen allen deutschen Standorte Ökostrom. Neubauten an unseren Firmensitzen werden nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen errichtet. Vorhandene Anlagen für Fotovoltaik und Solarthermie bauen wir weiter aus. Um unseren Energieverbrauch zu senken, haben wir beispielsweise in den letzten zwei Jahren rund ein Drittel der Speichersysteme in unseren Rechenzentren durch virtuelle Server ersetzt.

Kambodscha: Das GIZ-Büro in Phnom Penh führte im Rahmen des Corporate Sustainability Handprint® bereits Analysen ihrer Umweltdaten durch. Einsparungen erzielte man nicht nur beim Verbrauch von Wasser, Papier und Energie. Statt Einwegbatterien kommen jetzt Akkus zum Einsatz. Tonerkartuschen werden nachgefüllt und ausgediente Computer an Nichtregierungsorganisationen oder Secondhandshops gespendet.

Klima- und Umweltbilanz und EMAS-Umwelterklärung

Weitere Informationen