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China

Die GIZ vor Ort

Nationale Mitarbeiter*innen: 106
Internationale Mitarbeiter*innen: 48

(Stand: 31.12.2019)

Im Auftrag der Bundesregierung unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH seit 40 Jahren eine soziale und ökologische Entwicklung Chinas – auf Basis globaler Standards und Normen. Diese Arbeit dient den Interessen beider Länder und berücksichtigt Chinas veränderte Rolle in der Welt. Alle Projekte der GIZ vor Ort sind eingebettet in die umfassende strategische Partnerschaft zwischen Deutschland und China.

China ist die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, der größte Treibhausgasverursacher und Deutschlands wichtigster Handelspartner. Für Deutschland ist das Land Partner, Wettbewerber und Rivale zugleich. Eine zentrale Herausforderung ist es, gemeinsam mit China eine wirksame Klima- und Umweltpolitik zum Schutz globaler öffentlicher Güter umzusetzen. Ein weiteres Ziel  der Zusammenarbeit ist es, rechtsstaatliche Prinzipien und Rechtssicherheit in China zu stärken. Die zunehmende Verflechtung Chinas mit der Welt macht auch die Harmonisierung von Standards und Normen in der Wirtschaft, sowie die langfristige Gestaltung des chinesischen Auslandsengagements zu wichtigen Aufgaben.

Die GIZ arbeitet in China für sieben Bundesministerien. Ferner ist das Bundesunternehmen für die Europäische Union, Stiftungen und chinesische öffentliche Auftraggeber tätig.

In China konzentriert sich die Arbeit der GIZ auf folgende Schwerpunkte:

  • Klima, Umwelt und natürliche Ressourcen
  • Rechtsstaatlichkeit
  • Industrie, Handel und Infrastruktur

Um die Zusammenarbeit beider Länder für einen effektiven Klimaschutz zu stärken, fördert die GIZ Dialoge der verantwortlichen Ministerien auf beiden Seiten. Darüber hinaus unterstützt die GIZ China dabei, erneuerbare Energien auszubauen sowie die Energieeffizienz in Industrie und Gebäuden zu steigern. Ein weiteres Ziel liegt darin, die Wirtschaft kohlenstoffarm zu gestalten.

Symposien, Seminare und Studienreisen für chinesische Fachkräfte stärken rechtsstaatliche Standards und verbessern das gegenseitige Rechtsverständnis zwischen Deutschland und China. Besonderes Augenmerk, liegt darauf, Methoden der Normensetzung zu vermitteln.

In deutsch-chinesischen Arbeitsgruppen für Wirtschaft und Wissenschaft tauschen sich beide Länder aus, um Handels- und Investitionshemmnisse abzubauen. Ferner bietet die GIZ den beauftragenden Ministerien auf deutscher Seite technische Expertise und länderspezifisches Fachwissen.

Für ihre Beratung nutzt die GIZ ein umfassendes Netzwerk, das Verbände und Kammern deutscher und europäischer Unternehmen sowie Fachinstitutionen aus Deutschland und Europa einschließt.

Projekte und Programme

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