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  • Nachhaltige Infrastruktur: Wasser, Energie, Verkehr
  • Staat und Demokratie
  • Soziale Entwicklung
  • Wirtschaft und Beschäftigung
  • Sicherheit, Wiederaufbau und Frieden

Irak

Die GIZ vor Ort

Nationale Mitarbeiter*innen: 274
Internationale Mitarbeiter*innen: 70
Entwicklungshelfer*innen: 5

(Stand: 31.12.2019)

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist seit 2014 im Irak tätig. 

Mit dem Ausbruch des syrischen Bürgerkriegs 2011 und dem Erstarken des Islamischen Staates (IS) stieg die Anzahl irakischer Binnenvertriebener und syrischer Geflüchteter sprunghaft an. Zwar sind die Zahlen inzwischen rückläufig, doch befinden sich noch immer rund 1,7 Millionen Irakerinnen und Iraker auf der Flucht im eigenen Land und etwa 250.000 syrische Geflüchtete leben in Camps und Aufnahmegemeinden im Norden des Landes. Insgesamt waren mehr als sechs Millionen Menschen im Irak Ende 2018 auf humanitäre Hilfe angewiesen, da durch den bewaffneten Konflikt große Teile der Verkehrsinfrastruktur sowie der Wasser- und Stromversorgung zerstört wurden. Fehlende Einkommensmöglichkeiten und eine instabile Sicherheitslage in vielen Regionen des Landes erschweren sowohl die Rückkehr von Binnenvertriebenen als auch die Verbesserung der Lebensbedingungen der irakischen Bevölkerung insgesamt.

Die GIZ ist im Auftrag der Bundesregierung, des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), des Auswärtigen Amtes (AA) und der Europäischen Union (EU) in folgenden Schwerpunkten im Irak aktiv:

  • Sicherheit, Wiederaufbau, Frieden
  • Soziale Entwicklung
  • Wirtschaft und Beschäftigung
  • Staat und Demokratie

Die GIZ unterstützt seit 2014 Gemeinden im Nordirak dabei, Geflüchtete und Binnenvertriebene zu versorgen. Ziel ist es, ihre Lebenssituation sowie die der aufnehmenden Gemeinden gleichermaßen zu verbessern. Das geschieht beispielsweise durch den Bau von Krankenhäusern und Schulen, die Reparatur von Wasserleitungen und Kläranlagen, psychosoziale Unterstützung und kurzfristige Beschäftigungsmaßnahmen zur Erzielung eigener Einkommen. Darüber hinaus sorgen Weiterbildungen und berufliche Qualifizierungsangebote, finanzielle Zuschüsse und Schulungen für Unternehmensgründungen sowie die Vermittlung von Praktika und Jobs dafür, dass die Menschen vor Ort bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Die Menschen erhalten damit Zugang zu verbesserten Basisdienstleistungen und werden gleichzeitig dabei unterstützt, langfristige Perspektiven für ein selbstbestimmtes Leben zu entwickeln.

Das Aufgabengebiet der GIZ im Irak hat sich deutlich erweitert und deckt nun einen größeren geografischen Bereich ab. In den vergangenen zwei Jahren hat sich der Schwerpunkt von der Unterstützung der Stabilisierung und der Übergangshilfe auf den längerfristigen Wiederaufbau und die wirtschaftliche Entwicklung verlagert.

Seit 2017 unterstützt die GIZ den Wiederaufbau der befreiten Gebiete im Zentralirak durch Infrastruktur, die Verbesserung der Lebensgrundlagen durch beispielsweise Schaffung von Einkommensmöglichkeiten und die Förderung des sozialen Zusammenhalts. Darüber hinaus fördert das Bundesunternehmen den Dezentralisierungsprozess im Land, die Entwicklung des Privatsektors, die berufliche Bildung und die Schaffung von Arbeitsplätzen.

Die GIZ steht der irakischen Regierung bei der Planung und Umsetzung entsprechender Maßnahmen zur Seite und unterstützt sie, die verschiedenen Geber im Land besser zu koordinieren.

Projekte und Programme

Nachhaltige Infrastruktur: Wasser, Energie, Verkehr

Staat und Demokratie

Soziale Entwicklung

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