Deutsch-Jordanische Energiepartnerschaft

Projektkurzbeschreibung

Bezeichnung: Deutsch-Jordanische Energiepartnerschaft 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Land: Jordanien
Politischer Träger: Ministerium der Energie und Bodenschätze
Gesamtlaufzeit: 2020 bis 2022

Ausgangssituation

Die energiepolitische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Jordanien wurde im Jahr 2016 zunächst als Energiedialog aufgebaut. Im Frühjahr 2019 beschlossen die Länder dann, ihre Kooperation weiter zu vertiefen und die umweltverträgliche, fortschrittliche und wirtschaftliche Energieversorgung weiter auszubauen. Die Energiepartnerschaft wurde dabei als zentrale Plattform für den energiepolitischen Dialog zwischen Deutschland und Jordanien geschaffen. 

Das Vorhaben ist Teil des Globalvorhabens „Unterstützung Bilateraler Energiepartnerschaften in Entwicklungs- und Schwellenländern“. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bei der Umsetzung und konzeptionellen Weiterentwicklung der Energiepartnerschaften (EP) mit Jordanien sowie mit Algerien, Brasilien, Chile, China, Indien, Marokko, Mexiko, Südafrika und Tunesien. Die GIZ beteiligt sich zudem daran, Dialogformate mit weiteren Entwicklungs- und Schwellenländern aufzubauen.

Ziel

Die Deutsch-Jordanische Energiepartnerschaft treibt die Energiewende beider Länder durch einen stetigen politischen, wirtschaftlichen, regulatorischen und technologischen Austausch voran. 

Vorgehensweise

Das Vorhaben trägt dazu bei, die Erfahrungen der deutschen Energiewende in Jordanien zu vermitteln. Jordanische Fachleute aus Energiewirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Bildung können so für die Herausforderungen der Energiewende sensibilisiert werden. 

Die Energiepartnerschaft verknüpft den Austausch zwischen hochrangigen Regierungsvertreter*innen mit der fachlichen Beratung durch Wirtschaft, Wissenschaft und weitere relevante Akteur*innen. 

Regelmäßige zwischenstaatliche Treffen ermöglichen einen intensiven politischen und fachlichen Austausch zur Energiewende zwischen deutschen und jordanischen Entscheidungsträger*innen. 

Das BMWi und das jordanische Energieministerium einigten sich auf folgende inhaltliche Schwerpunkte der Zusammenarbeit:

  • sozioökonomische Effekte der Energiewende,
  • Ausbildung im Bereich erneuerbare Energien,
  • Integration erneuerbarer Energien in das Stromnetz und Flexibilität der Stromnetze,
  • Expertenaustausch,
  • Förderung von Frauen in der Energiewirtschaft.

Das Vorhaben richtet zwei ständige Sekretariate mit Sitz in Amman und Berlin ein. Sie dienen den Akteur*innen als erste Anlaufstelle und Informationsplattform für die Aktivitäten der Energiepartnerschaften.

Deutsch-Jordanische Energiepartnerschaft_01